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Kontakt
ABB

 

Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Campus Süd
Hertzstr. 16 – Gebäude 06.35 (Uni-West): 223, 224, 226
76187 Karlsruhe

E-Mail: Prof. Dr. Jan Knopf
Fon: 0721 / 608-4-2644

Willkommen bei der Arbeitsstelle Bertolt Brecht (ABB)

1989 gründete die Universität zusammen mit der Stadt Karlsruhe die Arbeitsstelle Bertolt Brecht (ABB). In den folgenden zwanzig Jahren entwickelte sich die Einrichtung zu einer der weltweit wichtigsten Anlaufstellen der Brecht-Forschung. Nach dem Archiv in Berlin verwaltet die Karlsruher Forschungseinrichtung die umfangreichste Materialsammlung über das Leben und das Werk des Schriftstellers.

Zu den vielen Projekten der ABB gehört die Herausgabe der Großen Kommentierten Berliner und Frankfurter Ausgabe der Werke Brechts in 30 Bänden, die Veröffentlichung des Brecht Handbuchs in fünf Bänden und die Gründung zweier Nachfolge-Institutionen in Japan und Südkorea.

 

Aktuelles

Johann Peter Hebels vieldeutige Geschichten

 

Jan Knopf präsentiert als Ausklang der diesjährigen "Heimattage" bekannte und unbekannte Geschichten des "Hausfreundes" von Johann Peter Hebel.

 

Die Kunst des Einfachen, das schwer zu machen ist: Johann Peter Hebels Geschichten erscheinen leicht und vergnüglich, verbergen aber einen herausfordernden Hintersinn. Nach dem Theaterstück "Der hinterlistige Hebel" sollen die Kalendergeschichten des Badener Dichters noch einmal zu Gehör kommen. 2018 erscheint die neue kommentierte Ausgabe der Werke Johann Peter Hebels.

 

Dienstag, 28.11.2017, 19 Uhr
Literaturhaus im Prinz-Max-Palais, Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe

Nähere Informationen
 

Bertolt Brechts Erfolgsmarke

Dreigroschen für Fressen & Moral
Brecht Erfolgsmarke Cover

Am 28. Dezember 2017 erscheint "Bertolt Brechts Erfolgsmarke. Dreigroschen für Fressen und Moral" von Jan Knopf. 

 

Das Buch vor dem Film. – Am 31. August 1928 schlug Brechts Dreigroschenoper im Berliner Theater am Schiffbauerdamm wie eine Bombe ein und beendete die Herrschaft der hohen Kultur in Deutschland. Doch Brechts größter Erfolg ging bald in der Unterhaltungsindustrie auf: der Haifisch verlor seine Zähne. 1930 entwarf Brecht einen Dreigroschenfilm, nannte ihn Die Beule und versuchte dem Dreigroschenstoff mit den avantgardistischen Film-Techniken der Zeit seinen gesellschaftskritischen Biss wiederzugeben. Den möglichen Film verhinderten die Apparate der schwergewichtigen Filmproduzenten sowie die Politik. – Jan Knopfs Buch erzählt die dornenreiche wie ruhmgekrönte Story, die zu Brechts Erfolgsmarke führte, und bezieht dabei unbekannte Dokumente wie die Urfassung des Schlüsselstücks der Weimarer Republik, Mann ist Mann, ein. Darüber hinaus legt Knopf ein Treatment für einen Dreigroschenfilm vor, den Brecht womöglich im digitalen Zeitalter gern realisiert hätte.

 

Weitere Informationen


Interview mit Prof. Dr. Jan Knopf: Brecht und die Konsumgesellschaft

Ein Film von Foad Mir.