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Kontakt
ABB

 

Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Campus Süd
Hertzstr. 16 – Gebäude 06.35 (Uni-West): 223, 224, 226
76187 Karlsruhe

E-Mail: Prof. Dr. Jan Knopf
Fon: 0721 / 608-4-2644

Willkommen bei der Arbeitsstelle Bertolt Brecht (ABB)

1989 gründete die Universität zusammen mit der Stadt Karlsruhe die Arbeitsstelle Bertolt Brecht (ABB). In den folgenden zwanzig Jahren entwickelte sich die Einrichtung zu einer der weltweit wichtigsten Anlaufstellen der Brecht-Forschung. Nach dem Archiv in Berlin verwaltet die Karlsruher Forschungseinrichtung die umfangreichste Materialsammlung über das Leben und das Werk des Schriftstellers.

Zu den vielen Projekten der ABB gehört die Herausgabe der Großen Kommentierten Berliner und Frankfurter Ausgabe der Werke Brechts in 30 Bänden, die Veröffentlichung des Brecht Handbuchs in fünf Bänden und die Gründung zweier Nachfolge-Institutionen in Japan und Südkorea.

 

Aktuelles

"Der hinter­lis­tige Hebel - Unerhörte Geschich­ten von Johann Peter Hebel", Szenische Collage von Jan Knopf

 

Sandkorn-Theater in Koope­ra­tion mit dem Stadt­ar­chiv, der Stadt­bi­blio­thek und den Heimat­ta­gen 2017. Vorver­kauf ab dem 2. Mai 2017 über das Sandkorn-Theater.

 

Mittwoch, 12. Juli, 19.30 Uhr
Neues Ständehaus, Stände­haus­saal

Nähere Informationen
Einführungsgespräch: Die Dreigroschenoper

 

Montag, 18. September, 19.15 Uhr
Schauspielhaus Zürich

Nähere Informationen
 

"Klappe auf"-Tagestipp: Der hinterlistige Hebel

Premiere
Hebel

Mittwoch, den 12.07.2017 - 19:30 Uhr

Auf die Frage, ob man Heimat bräuchte, hätte er geantwortet: Nein. Hier auf der irdischen Welt, „haben wir keine bleibende Stätte, sondern die künftige suchen wir.“ Johann Peter Hebel hat diesen Satz aus der Bibel (Hebräer, 13,14) oft zitiert in seinen Briefen an Freunde. Für ihn war die Welt eine umfassende Fremde und das Leben eine Pilgerreise, auf der man nicht nur guten, toleranten, anständigen und mitfühlenden Menschen begegnet. Sondern auch Zeitgenossen, die notorisch bösartig sind und uns an den Kragen wollen. Im Unterschied zu vielen Gutmenschen heutzutage war Hebel Realist und davon überzeugt, dass der Mensch des Menschen Wolf sein kann. „Kommt man zu unvernünftigen Leuten, sollte man hinterlistig sein: den Wölfen entweder aus dem Weg gehen oder, wenn es nicht anders geht, ein oder zweimal mitbellen.“ Auf gar keinen Fall aber „mit ihnen beißen und anderer Leute Schafe fressen. Sonst kommt zuletzt der Jäger,“ so lautete seine „Nützliche Lehre,“ „und man wird mit ihnen erschossen.“ Der Brecht-Spezialist und Hebel-Herausgeber Jan Knopf setzt in seiner Collage „Der hinterlistige Hebel“ bekannte und unbekannte Geschichten von Johann Peter Hebel mit einer illustren Wirtshausgesellschaft in Szene. Zu den Heimattagen zeigt Knopf, dass „Heimat sich nur über die heimische Verfremdung erfahren lässt, und dazu muss man sich, wie Hebel seine Leser aufforderte, auf Weltreise begeben.“ Die Premiere ist im Ständehaussaal, weitere Aufführungen finden am 14. und 22. im Sandkorn-Studio statt. fl > Ständehaussaal, Ständehausstraße 2, Karlsruhe, 19.30 Uhr  

 

Klappe auf – das Kulturmagazin der Region Karlsruhe


Interview mit Prof. Dr. Jan Knopf: Brecht und die Konsumgesellschaft

Ein Film von Foad Mir.