Home | Impressum | Datenschutz | Sitemap | KIT
Kontakt
ABB

 

Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Campus Süd
Hertzstr. 16 – Gebäude 06.35 (Uni-West): 223, 224, 226
76187 Karlsruhe

E-Mail: Prof. Dr. Jan Knopf
Fon: 0721 / 608-4-2644

BNN-Artikel zum 30-jährigen Bestehen der Arbeitsstelle Bertolt Brecht

Willkommen bei der Arbeitsstelle Bertolt Brecht (ABB)

1989 gründete die Universität zusammen mit der Stadt Karlsruhe die Arbeitsstelle Bertolt Brecht (ABB). In den folgenden zwanzig Jahren entwickelte sich die Einrichtung zu einer der weltweit wichtigsten Anlaufstellen der Brecht-Forschung. Nach dem Archiv in Berlin verwaltet die Karlsruher Forschungseinrichtung die umfangreichste Materialsammlung über das Leben und das Werk des Schriftstellers.

Zu den vielen Projekten der ABB gehört die Herausgabe der Großen Kommentierten Berliner und Frankfurter Ausgabe der Werke Brechts in 30 Bänden, die Veröffentlichung des Brecht Handbuchs in fünf Bänden und die Gründung zweier Nachfolge-Institutionen in Japan und Südkorea.

 

Aktuelles

Café Europa: Bertolt Brecht. Apparaterlebnis

 

In Zusammenarbeit mit Jan Knopf widmet sich das Café Europa der sensationellen Uraufführung von Brechts Lindberghflug vor 90 Jahren. 

 

13.10.2019, 11 Uhr
Bruchsal, Profa (Wilderichstraße 31)

Der Skandal von Baden-Baden 1929 mit Jan Knopf und Tristan Benzmüller sowie Mitgliedern des Ensembles

 

Die beliebte Reihe Café Europa wird auch in der Spielzeit 2019 fortgesetzt. An je einem Sonntag in den Monaten Mai bis Oktober 2019 wird es wieder szenische Lesungen in der Profa (Bruchsal, Wilderichstraße 31) geben.

Sonntag, Oktober, 11.00 Uhr 
Bruchsal, Profa (Wilderichstraße 31)

 

 
Plakat
Eine Brecht-Ausgabe über die Mauer hinweg 1981-2000

 

Ein Vortrag von Prof. Dr. Jan Knopf

Für die Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich, der Eintritt ist frei.

 

13.11.2019, 18 Uhr 

Regionalzentrum Karlsruhe der FernUniversität in Hagen am Ettlinger Tor, Seminarraum BASEL

Nähere Informationen
Vorstellung der neuen Hebel-Ausgabe durch die Herausgeber

11. Dezember 2019, ab 19 Uhr

Prinz-Max-Palais, Karlsruhe

 

EinSchalten / GleichSchalten. Vortrag 90 Jahre Radioklassiker „Lindberghflug“ von Brecht-Hindemith-Weill

Plakat Vortrag Einschalten oder Gleichschalten

Im Mai 1927 erobert Charles Lindbergh mit seinem Ozeanflug den Himmel für die Luftfahrtindustrie. Testflieger oder Held? Das ist die Frage. Der Eintritt ist frei.

 

Donnerstag, 07.11.2019, ab 18 Uhr

ZKM-Vortragssaal, Lorenzstraße 19, Karlsruhe

Johann Peter Hebel: Gesammelte Werke. Kommentierte Lese- und Studienausgabe in sechs Bänden. Hrg. von Jan Knopf, Franz Littmann und Hansgeorg Schmidt-Bergmann unter Mitarbeit von Esther Stern im Auftrag der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe.

Cover Hebel-Ausgabe
Buchrücken der Hebel-Ausgabe

Erscheint Herbst 2019 im Wallstein-Verlag Göttingen.

 

Schon Walter Benjamin, einer der großen Interpreten Johann Peter Hebels, forderte 1926 eine Gesamtausgabe des aufgeklärten Humanisten. Die letzte umfangreiche Ausgabe von 1838 bietet ein nur sehr eingeschränktes Bild vom Dichter der »Allemannischen Gedichte« (1803) und des »Schatzkästleins des rheinischen Hausfreunds« (1811). Jan Knopf, Franz Littmann und Hansgeorg Schmidt-Bergmann legen nun erstmals eine Gesamtausgabe der Werke vor und rücken den Dichter in das Licht, das ihm endlich gebührt.

Johann Peter Hebel, 1760 geboren, war als Theologe ein Aufklärer, der seine Dichtungen dazu nutzte, die gesellschaftlichen Realitäten seiner Zeit offenzulegen und durchschaubar zu machen. Ein »Handorakel der Lebensklugheit für kleine Leute« sei sein Werk, konstatierte Ernst Bloch. Hebel selbst war ein »Hausfreund« im konkreten Sinn und einer der großartigsten Erzähler der Weltliteratur zugleich, Vorbild für Tolstoi, Kafka oder Brecht.

Die sechsbändige Studienausgabe erschließt – neben den bekannten Texten Hebels – zahlreiche unveröffentlichte und unbekannte Schriften, die den immensen Umfang des gesamten Werks erstmals zugänglich machen. Die gewählte Chronologie der Präsentation, orientiert an den Erstdrucken, stellt die Werke in ihren historischen Kontext und kommentiert die zum Verständnis notwendigen Fakten und Bezüge. Das große Brief-Konvolut der Jahre 1784 bis 1826 ermöglichen einen Einblick in die persönlichen Lebensumstände des ersten Prälaten der Evangelischen Landeskirche in Baden und zeigen Johann Peter Hebel zugleich als einen Meister des schriftlichen Dialogs sowie als gewitzten Dialektiker.


Schwarz-rot-goldene Schleichwerbung. Artikel in ‚Neues Deutschland‘ zur Fernsehserie Babylon Berlin

"Verpiss Dich!" Der Eklat von Chur oder Der neue V(R)-Effekt. Artikel im Dreigroschenheft

Bericht der NZZ zum Brecht-Festival am Theater Chur

Bericht der NZZ zum Brecht-Festival am Theater Chur

Chinesische Übersetzung der Brecht-Biographie ‚Lebenskunst in finsteren Zeiten‘ erschienen

Cover der chinesischen Brecht-Biographie

Bertolt Brechts Erfolgsmarke

Dreigroschen für Fressen & Moral
Brecht Erfolgsmarke Cover

Am 28. Dezember 2017 erscheint "Bertolt Brechts Erfolgsmarke. Dreigroschen für Fressen und Moral" von Jan Knopf. 

 

Das Buch vor dem Film. – Am 31. August 1928 schlug Brechts Dreigroschenoper im Berliner Theater am Schiffbauerdamm wie eine Bombe ein und beendete die Herrschaft der hohen Kultur in Deutschland. Doch Brechts größter Erfolg ging bald in der Unterhaltungsindustrie auf: der Haifisch verlor seine Zähne. 1930 entwarf Brecht einen Dreigroschenfilm, nannte ihn Die Beule und versuchte dem Dreigroschenstoff mit den avantgardistischen Film-Techniken der Zeit seinen gesellschaftskritischen Biss wiederzugeben. Den möglichen Film verhinderten die Apparate der schwergewichtigen Filmproduzenten sowie die Politik. – Jan Knopfs Buch erzählt die dornenreiche wie ruhmgekrönte Story, die zu Brechts Erfolgsmarke führte, und bezieht dabei unbekannte Dokumente wie die Urfassung des Schlüsselstücks der Weimarer Republik, Mann ist Mann, ein. Darüber hinaus legt Knopf ein Treatment für einen Dreigroschenfilm vor, den Brecht womöglich im digitalen Zeitalter gern realisiert hätte.

 

Weitere Informationen

Leseprobe